Tag-Archiv | Wäsche

Der Tag nach der 3. Rauhnacht

Schneegeist

Ich stehe ruhig und zufrieden im Garten und beobachte, wie der Schnee leise vor sich hin rieselt. Ab und zu fliegt ein Vogel durch die Büsche. Dann höre ich leise die Stimmen der Naturgeister ein Weihnachtlied wie ein Mantra singen:

Die Geister und Dämonen der wilden Jagd sammeln sich bereits unter der Schneedecke in meinem Garten, damit sie zu Sylvester, wenn die Tore besonders weit geöffnet sind, aufbrechen kann.

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/12/21/julfest-midwinter-rauhnaechte-7618530/

Dann darf keine weiße Wäsche auf der Leine hängen, weil die Reiter diese dann mitnehmen um sie als Leichentuch zu benützen. Außerdem randalieren sie besonders wild, wenn sie sich in Wäscheleinen verfangen.

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Markttag in Saint Gilles

In fast jedem Ort gab es 2 mal in der Woche einen Markttag. Sonntagvormittag waren sogar die Geschäfte geöffnet.

Wir fuhren an Campinganlagen vorbei, wo es aussah, wie in Indien. Die Wäsche wurde hier einfach über die Mauer zum trocknen aufgehängt. Diese Stelle nahmen wir später immer als Orientierungspunkt und hofften, dass die Wäsche nicht inzwischen mal trocken war. Die Kreisverkehre sahen sich nämlich alle ähnlich.

Wäschetrocknen an der Hauptstraße

Hier konnten wir allerlei interessante Waren bestaunen. Bei dieser Züchtung von Johannisbeer-Tomaten fragte ich mich, ob es wohl bald auch quadratische Tomaten gibt:

Johannisbeertomaten

Durch die Straße mit den Touristengeschäften, in denen wir uns während den monsunartigen, kurzen aber heftigen Regengüssen tummelten, kamen wir zur Brücke bei Saint Gilles:

Pferdchen in den Wolken

Unter der Brücke war Ebbe:

Boote in Saint Gilles

Ein uraltes Karussell erinnerte mich ans letzte Jahrhundert und an meine Kindheit: