Tag-Archiv | Walpurgis

Schabernack in Esslingen um Walpurgis

Esslingen war schon vor der Walpurgisnacht total verhext. Mir eröffneten sich ganz neue Zusammenhänge als ich hinter die Fassaden schaute.

schwarze Männle

Nicht nur die Baustellen am Bahnhof und am Marktplatz sahen völlig chaotisch aus, auch Fahrräder und Gebäude waren in Schieflage geraten. Aus der Heiligen Catharina der Patronin des Esslinger Spitals, dem schwarze Männle und den Osterhasen waren Zwillinge geworden. Plötzlich war mal wieder alles anders:

Das schwarze Männle ist ein Keltergeist der um 1582 jeden Kelterhelfer verprügelte, der stahl oder betrog. Außerdem hauste ein Krokodil in diesem Keller, das einen der Küfer verspeist hat.

Solche Gestalten aus der Anderswelt treiben es um den 1. Mai herum natürlich besonders wild. Ihnen ist es egal, wenn die Polizei wachsamer als sonst ist und nur harmlose Streiche in der Nacht zum 1. Mai erlaubt.

So habe ich mich auch nicht gewundert, dass ich nirgends ein Reisebüro fand um eine Reise zu den Sirenen zu buchen und das Einkaufen anders als erwartet ausfiel.
Zum Schluss hatte ich zwar die Taschen voll, aber der Einkaufszettel war es auch. Ich hatte nichts von dem gefunden, was drauf stand und konnte nichts wegstreichen.

Beltane, Walpurgis und die Maibaummeditation

An Beltane, der Nacht vom 30.April auf den 1. Mai öffnet sich die Anderswelt für Hexen, Schamanen und Co. Diese Walpurgisnacht ist deshalb vorzüglich für Rituale geeignet.

Mehr zu Beltane hier:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/04/28/beltane-fest-strahlenden-sonne-8474052/

Walpurgis ist das Fest des wiedererwachten Frühlings, an dem Sonne und Erde eine innige Verbindung eingehen – die heilige Hochzeit des Männlichen und Weiblichen. Die Wintergeister dürfen sich noch ein letztes Mal austoben, deshalb wird in dieser Nacht von der Jugend kräftig Schabernack getrieben.

Mehr zu Walpurgis und den 9 Nächten davor:

http://dschjotiblog00.blog.de/2010/04/23/befinden-schon-mitten-9-walpurgistagen-1-mai-frueher-wurden-tagen-8440039/

In vielen Orten steht der Maibaum, ein altes Fruchtbarkeitssymbol um das getanzt wird und in Bayern wird nach alter patriarchaler Sitte auch aus dem Aufstellen dieses phallischen Weltenbaumes ein Fest für die männliche Sonnenkraft gemacht. Der Kranz symbolisiert die weibliche Kraft der Erde.Mit dieser heiligen Hochzeit wird der wiedererwachte Frühling gefeiert.

Ein feinstofflicher Maibaum soll das Bewusstsein unserer Gruppe erhöhen indem wir uns mit dem gemeinsamen höheren Bewusstsein verbinden, damit es uns führt.

Der Maibaum steht in der Mitte des Raumes und viele farbige Bänder hängen von der Spitze zu uns herab. So sind wir alle miteinander über diesen Baum verbunden. Die Spitze des Maibaumes symbolisiert das höhere Bewusstsein, in dem wir alle eins sind.

Wir schreiten nun auf den Maibaum zu. Jede wählt ein Band in seiner Lieblingsfarbe, nimmt es in die Hand und ist so mit dem höheren Bewusstsein verbunden.

Das höhere Bewusstsein erscheint uns nun als Symbol an der Spitze des Maibaumes und wir bitten es um seine Führung und dass es uns durch das Band alles sendet, was wir brauchen.
Wir halten unsere Hände wie kleine Schalen im Schoß, bereit zu empfangen und atmen tief ein.

Dann bedanken wir uns bei unserem höheren Bewusstsein für seine Gabe, Wir atmen alles Verbrauchte aus, das uns behindert hat.
Universelle Liebe strömt nun in und durch jede von uns.

Nachdem wir uns dermaßen gestärkt haben, können wir nicht nur Bäume ausreißen, sondern auch einen Maibaum in der realen Welt aufstellen: