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Raben und Schafe am Fuchseck

Von Schlat aus sah ich das 760 Meter hohe Fuchseck, von dem eine liebliche Musik ertönte. Ab dem Kruzifix mußte ich nur noch geradeaus und immer der Nase entlang nach oben laufen.

Die Naturgeister hatten sowieso wieder die Schilder herausgerissen und wo anders aufgestellt. Zum Glück hatten sie die hübschen Blumen, wie Veilchen und Anemonen dagelassen.

Rabe

Oben beim Gasthaus sassen viele Wanderer, die sich dort erfrischten.
Von hier oben konnte ich die wunderschöne Umgebung bewundern und auf einer Tafel waren die Ortsnamen angebracht.

Dann ging der Weg an Steinbrüchen vorbei hinunter und durch ein Tal. Durch einen Buchenwald ging es wieder empor zum Wasserberg. Ich sah noch Maiglöckchen blühen und etwas später war alles voller Bärlauch soweit das Auge reichte.

Oben auf dem Wasserberg konnte ich das Filstal mit den drei Kaiserbergen, den Schurwald und die Ostalb sehen. Es waren wieder Schilder angebracht, damit man nichts verwechselt. Aber das passiert trotzdem leicht, wenn es z. B. einen doppelten Albtrauf gibt. Vom Schabernack der Naturgeister ganz zu schweigen…

Außerdem erscheint am Bartholomäustag der Fuchseck- Schäfer an der Straße am Gaiersbacher Hof und verwandelt Schafe in Raben. Die Schafe habe ich gesehen. Am 24. August könnt ihr nachschauen gehen, wie er sie in Raben verwandelt.

Vielleicht könntet ihr ihn ja auch darum bitten, dass er Raben in Schafe verwandelt. Was meint ihr?

Auf dem Rückweg kamen wir bei Schlat an einem „Gewässerbarfußpfad“ vorbei, der mir aber zu steinig zum barfuß laufen erschien. Die Naturgeister hatten ihn auch schon auseinandergenommen.