Tag-Archiv | Wasserfall

11. Die reinigende Wirkung der Kaskaden

Quellnymphe

Das Schloss mit seiner Zitadelle Colline du Château fanden die Erbauer so sicher, dass Shiva es von Ludwig XIV. zerstören ließ um ihnen zu zeigen wohin ein aufgeblähtes menschliches Ego führen kann. Nun konnten wir nur noch traurig durch die Ruinen der einstigen Anlage streifen.

Doch dann meinte eine wunderschöne Quellnymphe, dass wir doch nicht, wie die anderen Menschen, wie Wasser den Berg hinunter laufen sollen um dann in der Erde zu verschwinden.

So folgten wir ihr in ihr Reich, in dem wir bei den großartigen verzauberten Wasserfällen nicht nur pitschnass, sondern auch gereinigt und verwandelt wurden und in neuer Gestalt über den Regenbogen weiterwandeln konnten, ohne ihn mit den Füßen zu berühren.

Ich nahm nun wieder den azurblauen Himmel, das besondere Licht, die Weite und die Klarheit wahr…

Der mystische Albtrauf

Autalwasserfall

Auf meiner Albtraufwanderung um Bad Überkingen traf ich nicht nur auf unzählige Märzenbecher, sondern auch auf alle Arten von Naturgeistern.

Meine Füße wurden ganz schwer, als ich den mystischen Pfad, zum Autalwasserfall erklomm.
Hier sind die Energien so fein, dass ich mich auf eine Stufe setzte und mit der Buchstabenmeditation begann.

Da jeder Buchstabe einen heiligen Laut symbolisiert, begann wieder dieses eigenartige Knistern um mich herum.

Während ich mich in den Zaubergesang der Quellen einschwang, malte ich Buchstaben auf meine Füße und dankte ihnen, dass sie mich an diesen zauberhaften Ort getragen hatten.

So brauchte ich nicht lange ein und auszuatmen, um die aufgenommene Energie in meine Füße hinabsteigen zu lassen, bis die Buchstabenmystik eine leichte Ekstase in mir hervorrief. Ich konnte diese liebliche Fee an den Wasserfällen bei ihrem Tanz beobachten:

Zuletzt verschwand sie in der Brunnensteighöhle. Aber dorthin wollte ich ihr nicht folgen.

Halloween beim Reußenstein

Morgens war es noch ein bisschen nebelig und deshalb fuhren die Menschen so benebelt mit ihren Autos durch die Gegend. Sie sahen weder diejenigen die Vorfahrt hatten, noch konnten sie in ihren Seiten- und Rückspiegeln etwas erkennen. Die meisten Wanderer hatten wohl Angst den Weg nicht zu finden, deshalb war ich wieder mit den Naturgeistern alleine.

Als endlich die Sonne herauskam, spielten sie begeistert mit den Schlagschatten. Manche Menschen halten ja diese schwarzen Schatten für negative energetischer Schwingungen und gefährlich und reden nicht mit ihnen. Diese Erscheinungen können zum Beispiel erdgebundene Seelen sein oder aber Wesenheiten, die aus anderen Welten kommen. Aber es gibt dort auch freundliche Wesen:

Die verzauberte Burgruine Reussenstein

Ein Riese ließ die Burg auf dem Reußenstein erbauen. Weil an der Burg noch ein Nagel fehlte und die Handwerker sich nicht in diese luftigen Höhen trauten, wagte es ein junger Geselle aus dem Neidlinger Tal. Der Riese hielt den jungen Mann mit seiner riesigen Faust zum Fenster hinaus über den Abgrund, damit er den Nagel einschlagen konnte. Zum Lohn beschenkte er ihn reich und der Geselle bekam die Tochter des Meisters zur Frau.
Seither gibt es jede Menge Kletterer auf dem Reußenstein und natürlich auch Gleitschirmflieger.

Beim Neidlinger Wasserfall, unterhalb der Burgruine Reußenstein stürzt das Kaarstwasser der Lindach über Felskaskaden ins Tal.

Normalerweise räumt der elfantenköpfige Gott Ganesha ja Hindernisse aus dem Weg.
Aber zur Zeit lässt er sich wohl wieder in Indien feiern und hat keine Zeit dazu, die vielen umgestürzten Bäume aus dem Weg zu räumen, die die Riesen dorthin geworfen haben.

Krishna habe ich auf dem Ganeshaweg auch nicht getroffen, obwohl seine Kühe noch glücklich auf den Weiden grasten.

Vielleicht fürchten sich die indischen Götter ja auch vor Halloween und den Zaubergesängen der Naturgeister?

Die Geräusche meines Sternenhimmelweckers

Heute Morgen weckte mich ein Naturton meines Sternenhimmelweckers.

Sternenhimmelwecker

Eigentlich heißt der Klang ja Meeresrauschen:

aber meine Klospülung klingt ganz ähnlich.

Das „Unterwassergeräusch“ klingt auch eher wie Hunde, die im Gangnam- Style bellen:

MyVideo hat dieses Video übrigens auf eine Urheberrechtsverletzung geprüft. Hi hi!

Youtube hat es beim ersten Mal zwar verpixelt dargestellt, beim 2. Mal aber blitzschnell hochgeladen.

Dieser „Wasserfall- Klang“ kommt übrigens nicht von meinem Nachbarn, sondern von meinem Sternenhimmelwecker:

Der Grund, warum ich den Wecker eigentlich gekauft habe, ist, dass er mich manchmal auch mit so zauberhafter Musik wie dieser hier weckt:

Außerdem zaubert er einen wunderschönen Sternenhimmel an die Decke, wenn ich abends nicht zu müde bin, um ihn richtig einzustellen.

Wecker, Sternenhimmel, Garten, Geräusche, Natur, Gangnam, Meeresrauschen, Wasserfall, Unterwasser, Musik, Urheberrechtsverletzung, MyVideo,

Der Japan- und Bonsaigarten im „Blühenden Barock“ in Ludwigsburg

Dieser japanische Garten strahlte eine geheimnisvolle Ruhe aus, die auf uns überging.

Japangarten

Um uns in den japanischen Garten einzufühlen ließen wir uns auf einer Bank nieder und lauschten dem lieblichen Vogelgezwitscher und dem leisen Plätschern des Bächleins, welches sich zusammen mit holperigen, unebenen Wegen durch den Garten schlängelt und den Lauf des Lebens symbolisiert.

Pflaumen- und Kirschbäume mit ihren welkenden Blüten zeigen die Vergänglichkeit. Bunte Blumen(„hana“ heißt auch Schönheit) lenken die Japaner beim Meditieren durch ihre Farben ab. Um alles Weltliche hinter sich zurückzulassen stellen sie lieber Steine auf.

Einen japanischen Garten anlegen heißt nämlich „ishi wo tatsu“ = Steine aufstellen. Diese Steine können Tiere wie Hunde, Schweine oder Kälber symbolisieren. Wir fragten uns, welchen Göttern sie wohl gewidmet sind. Nach einer Legende verwandelte sich ein Fisch, der einen Wasserfall hinauf kam in einen Drachen und fand so Satori (Erleuchtung). Sand und Kies stellen Wasser dar, mit geharkten Wellen.

Dann näherten wir uns gemächlich wieder dem Ausgang indem wir noch einmal die Schönheit dieses Gartens in unserer Seele nachklingen ließen.