Tag-Archiv | Weihnachtslied

Der Tag nach der 3. Rauhnacht

Schneegeist

Ich stehe ruhig und zufrieden im Garten und beobachte, wie der Schnee leise vor sich hin rieselt. Ab und zu fliegt ein Vogel durch die Büsche. Dann höre ich leise die Stimmen der Naturgeister ein Weihnachtlied wie ein Mantra singen:

Die Geister und Dämonen der wilden Jagd sammeln sich bereits unter der Schneedecke in meinem Garten, damit sie zu Sylvester, wenn die Tore besonders weit geöffnet sind, aufbrechen kann.

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/12/21/julfest-midwinter-rauhnaechte-7618530/

Dann darf keine weiße Wäsche auf der Leine hängen, weil die Reiter diese dann mitnehmen um sie als Leichentuch zu benützen. Außerdem randalieren sie besonders wild, wenn sie sich in Wäscheleinen verfangen.

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Butzigagale

Eine gewaltige Energiewolke empfing uns, als wir in die Halle traten. Sie hatten bereits begonnen zu singen, während wir noch um das Gelände kurvten um einen Parkplatz zu ergattern.

Die Halle füllte sich immer mehr und wir freuten uns, dass das Singen so kurz vor Weihnachten noch stattfand.

Einige Teilnehmer saßen in der Mitte und wurden von den anderen, die im großen Kreis standen, besungen und nach einer Weile wechselten sie sich mit anderen ab. Mit den Händen wurde ihnen die Energie, die aus den Herzchakren hervorströmte zugeschoben und alle fühlten sich in diesen Schwingungen sichtlich wohl. Manche saßen, andere bewegten sich im Rhythmus oder tanzten, jeder auf seine ganz besondere Weise.

Wir sangen in den verschiedensten Sprachen. Sogar Sanskrit und Roma wurden uns ganz vertraut beim Rhytmischen Wiederholen der Verse in den verschiedensten Varianten. Jeder sang nach seiner Natur. Selbst ein Vogelchor hätte schöner nicht klingen können.

Nach einer Pause wollten wir noch den Chor anhören, aber wir durften auch hier gleich mitsingen und es war wunderschön:

Ich lernte an diesem Abend endlich das schwäbische Weihnachtslied, es hat sich halt eröffnet:

Es hat sich halt eröffnet das himmlische Tor,
die Engela, die kugelet glei haufaweis hervor,

die Bubela, die Madela,
die schlaget Butzigagela

Bald auf ond bald onder, bald hin und bald her,
bald übersche bald ondersche, die freiand sich alle sehr

die Engela im Himmel, die hent`s jo gar net schwer
die hent so kleine Flügala ond flieget hin ond her

die Engela im Himmel, die singet wunderschön,
dass Sonne, Mond und Sternla verwundert stille stehn.

So konnten wir unsere Seele klingen lassen und uns vom Alltagsstress befreien und tief entspannt den Weihnachtsvorbereitungen entgegensehen.

Weihnachtmarkt in Schorndorf

Heute fuhr ich durch eine märchenhafte Schneelandschaft zum Schorndorfer Markt.

Winterlandschaft

Dort war auch schon der Weihnachtsmarkt eröffnet, mit vielen leider abgesägten Weihnachtsbäumen. Viele Menschen wärmten sich an Glühwein und Co.
Obwohl hier in Schorndorf kein Schnee lag, konnte ich doch ein wenig den Zauber der Adventsstimmung wahrnehmen und hoffentlich ein wenig davon auf dieses Video übertragen:

http://www.myvideo.de/movie/8870882
Süßer die Glocken nie klingen – MyVideo

http://www.myvideo.de/watch/8870882/Suesser_die_Glocken_nie_klingen

Dieses deutsche Weihnachtlied aus dem 19. Jahrhundert wechselte schon oft seinen Text und hieß einst : „Seht, wie die Sonne dort sinket“.

Ich wünsche Euch eine wonnige und friedliche Weihnachtszeit