Tag-Archiv | Weltenesche

Der Weihnachtsbaum strahlt in seinem Lichterglanz

Er soll die weihnachtliche Romantik herbeizaubern.

In unserem weltlichen Leben geht es an Weihnachten aber oft mehr um Geschenke, um Weihnachtsbraten und wer den schönsten Weihnachtsbaum hat.

Eine Hymne an den Christbaum:

… und wer hat den größten Weihnachtsbaum?

Wer hätte es gedacht?

Der Vatikan!
Auf dem Petersplatz des Vatikans verbreitet ein 30 Meter hoher Weihnachtsbaum aus Südtirol Lichterglanz. Die Tanne ist mit goldenen und weißen Lichterketten geschmückt.

Hier gibt es sogar einen Christbaum aus Menschen:

Dieser Weihnachtsbaum bezieht seinen Lichterglanz aus der Qual eines Aals!

Vergleicht man unseren Weihnachtsbaum mit dem Lebensbaum oder dem Weltenbaum, mit der immergrünen Weltenesche Yggdrasil, fällt einem die Symbolik auf, mit der wir unseren Christbaum schmücken.

Zum Beispiel:

Die goldenen Äpfel der Iduna, die den Göttern ihre Unsterblichkeit gewähren. Die Walnüsse, die aussehen wie ein Gehirn, entsprechen der Weisheit. Fliegenpilze, nach deren Genuss man durch die Äste fliegen kann. Den Met von der Ziege Heidrun, die an den Blättern des Weltenbaums knabbert. Die von den Lichtwesen angezündeten Kerzen, die das Licht verbreiten und das Lametta, das das Licht reflektiert wie der silberne Mond.

Die Spitze des Weihnachtsbaums, der Weihnachtsstern, war in vorchristlicher Zeit, ein goldener Stern, dessen acht Strahlen den Speichen des Jahresrades entsprachen. Der Stern war das Sonnensymbol. Da in seiner Figur aber auch das Kreuz des Christentums enthalten ist, ist der Stern heute der Weihnachtsstern der Christen, der den Weisen aus dem Morgenland leuchtet und in alle Himmelsrichtungen strahlt.

Das Leben, das die Erde mit dem All verbinden soll, strömt durch diesen Baum, dem Wohnsitz der Götter.