Tag-Archiv | Wind

Mit Amma zwischen gestern und morgen

Amma lehrt mich, woran es liegt, wenn sich mein Leben verdunkelt und ich es nicht mehr als wunderbar und vibrierend erleben kann.

Sobald meine Gedanken aus dem Hier und Jetzt abzuschweifen beginnen, holt sie mich sofort wieder aus der gefürchteten Zukunft oder aus der besseren Vergangenheit zurück.

Sie ist die Meisterin der Gegenwart und lehrt mich, dass die wertvollsten Augenblicke in meinem Leben in der Gegenwart liegen und zwar HIER und nicht irgendwo in Indien oder auf dem Mond.

Sie nimmt mich bei der Hand und zusammen treten wir aus der Illusion der Zeit heraus.

Wir betrachten zusammen die Blumen am Wegesrand. Ich lasse sie ausgiebig daran schnuppern. Wir leben ganz im Augenblick und genießen den Herbst.

Staunend betrachten wir den Baum und seine vibrierende Farbenpracht. In seinen Blättern flüstert uns der Wind Unglaubliches zu. Dinge, von denen ich dachte, sie seien längst schon Vergangenheit.

Wir lachen zusammen mit den Naturgeistern, die aus den Wipfeln zu uns herab grinsen. Unsere Herzchakren sind weit geöffnet und die frische Herbstluft streicht durch uns hindurch.

Amma lässt mich die Welt vergessen und führt mich zu meiner Seele. Sie vereint mich mit dem Göttlichen.

So viele Menschen lassen sich in ein rastloses Leben zwängen um irgendetwas zu erreichen, irgendwelche Ziele oder sonst etwas und sie bezahlen dafür mit ihrem Leben.

Wie absurd ist mir jetzt die Vorstellung auf einen zukünftigen Zustand der Erleuchtung hinzuarbeiten, wenn wir jetzt so glücklich sein können…

Buschwindröschen

In matriarchaler Zeit war das Buschwindröschen der „weißen Frühlings- Göttin geweiht.

Einst wuchs diese Anemone, deren Name auf Griechisch Wind heißt, im Zaubergarten der dreiköpfigen Hekate.Jetzt bewohnt sie auch meinen Garten:

Anemonensp334

Die Anemone, die auch Hexenblume hieß, soll auch böse Geister abwehren. Anemonensträuße vor dem Fenster, halten das Böse fern.

Buschwindröschenspiegel

Jedoch in Niederbayern stirbt im nächsten Jahr jemand im Haus, wenn man das Buschwindröschen als „Totenblume“ ins Haus bringt.

Das Buschwindröschen ist giftig, weil es in allen Teilen die Wirkstoffe Anemonol und Anemonin enthält, welche Darmentzündungen bewirken können.

In Kamtschatka wurden Extrakte aus dem Buschwindröschen als Pfeilgift verwendet.

Wo die Anemone nemorosa als harntreibendes Mittel genutzt wurde, traten beim Vieh, außer bei den Ziegen, Vergiftungen mit Blutharnen, Magen- und Darmentzündungen auf.

Hier gibt es noch mehr dazu:

http://www.oeav-obergailtal.at/index.php/naturschutz/pflanzenportraets/149-buschwindroeschen

Energieexperten

Energieexperten

Im kommenden Jahr wird die sogenannte Ökostrom EEG-Umlage angehoben, damit Betreibern von Wind-, Solar- und Biogasanlagen ein fixer Preis für die Energie garantiert werden kann, die sie produzieren.

Pro Kilowattstunde muss ich dann laut Übertragungsnetzbetreibern, zusätzlich zum Strompreis 5,277 Cent für den Ausbau der regenerativen Energien zahlen. Für einen normalen Haushalt steigen diese Zusatzkosten beim Strompreis von durchschnittlich 125 auf knapp 185 Euro pro Jahr.

Soll ich demnächst solche Leute wählen, die mir sowas einbrocken?

Professionelle Energieberater sollen mir Tipps geben, wie ich Energie sparen kann, weil ich selbst dazu zu blöd bin. Da es kostenlos ist, ist daran bestimmt etwas faul…

Raten sie mir dann beispielsweise dazu meine alten Geräte wegzuwerfen und neue zu kaufen, die viel weniger lange halten?

Auch Gebäudedämmung ist ein Lieblingsthema von Energieberatern, haben mir diejenigen erzählt, bei denen es hinter der Fassadenverkleidung kräftig geschimmelt hat.

Wenn ich meine Räume jetzt nicht mehr heize, und mich stattdessen in der Stadtbibliothek aufhalte, muss ich von den ersparten Heizkosten Schimmelentferner kaufen. Kommt mich das wirklich billiger?

Hier auf den Dächern der Häuser sitzen die wahren Energieexperten. Sie wärmen sich an der aufsteigenden Wärme, die aus den ungedämmten Häusern entweicht. Vielleicht sollte ich mich einfach dazu setzen?

Hochhäuser im Wind

Heute fliegen zwar keine Vögel in unserem Garten herum, dafür aber ganze Häuser. Zum Glück wohnte da gerade niemand drin.

Bei einem anderen Sturm kam einmal mein Gewächshaus am Wohnzimmerfenster vorbeigeflogen und die Terrassenstühle unserer Nachbarn lagen am Ende der Straße auf der Wendeplatte herum.

Gestern habe ich einen Film über Kathedralen angeschaut. Dort wurde berichtet, wie die Mauern seitlich abgestützt werden, damit sie bei heftigem Wind nicht einstürzen.

Vogelhäuschen

Hier liegt es also, das Vogelhäuschen, das gestern noch ein Hochhaus auf einer Stange war, das der Wind in der letzten Nacht in die Büsche getragen hat. Dieses Mal muss es besser befestigt werden, damit es beim nächsten Sturm nicht wieder davonfliegt. Die Bewohner können schließlich selber fliegen.

Hoffentlich wohnt Ihr nicht in einem Hochhaus!