Tag-Archiv | wintersonnenwende

Wintersonnenwende auf dem Weihnachtsmarkt in Esslingen

Zur Wintersonnenwende, also zur Zeit des kürzesten Tages und der längste Nacht wollte ich endlich auf den Weihnachtsmarkt nach Esslingen um nach getaner Arbeit meine Seele wieder zum Leuchten zu bringen.

Shisha- Mann im Advent

Obwohl die Esslinger die Köstlichkeiten auf dem Weihnachtsmarkt offensichtlich ganz alleine verspeisen wollen, habe ich es doch noch dort hin geschafft.

Das Ordnungsamt kontrolliert nämlich in der Vorweihnachtszeit in der Innenstadt von Esslingen besonders und lässt bei Verstößen rigoros abschleppen. Deshalb parkten wir wieder JWD ( janz weit draußa )und wanderten in die Innenstadt.

Das Einparken war mm- Arbeit und wieder raus zu kommen war bereits Micrometer Arbeit, weil der Vordermann weggefahren war und der nächste sich unnötigerweise noch näher heran gequetscht hatte.

Aber die Anstrengung hatte sich gelohnt, weil alles wunderschön geschmückt war und im Dunklen alles umso geheimnisvoller wirkte, besonders auf dem Mittelaltermarkt war die Atmosphäre einmalig .

Nur die Weihnachtsmusik habe ich vermisst. Es spielten zwar einzelne Kinder alleine auf einem Instrument, aber bei dem Lärm der vielen Menschen die sich an Glühwein, Met und Punsch berauschten, ging es leider unter.

Viele übten sich im Bogenschießen und Axtwerfen, dass ich mich fragte, gegen wen sie sich wohl zu verteidigen lernen müssen.

Aber bestimmt kommt bald eine riesige Hungersnot, weil sich so viele Leute um die Stände mit den schwäbischen Gerichten drängelten und eifrig ihre Bäuche füllten. Was nicht hineinpasste, wurde mit auf dem Weihnachtsmarkt herumgeschleppt.

Interessant waren auch die Stände mit den alten Handwerkskünste wie Korbflechten, Filzen, Besenbinder,Schmiede und viele mehr.

Wir genossen jedenfalls den Zauber des Esslinger Weihnachtsmarktes sehr:

Übrigens, der Shishamann darf nur noch bis zum Heiligen Abend im Adventskranz schlafen.Und gequalmt wird nur auf dem Balkon!

Hexenweihnacht

Auch wenn Ihr ,wie ich, dieses Jahr wieder nichts gebacken habt und vorbereiten konntet, weil ihr ja so beschäftigt durch die Gegend fliegen musstet, um es allen recht zu machen, werdet Ihr trotzdem heute Euer Hexenweihnacht feiern und Euch die besonderen Kräfte dieses Tages zu eigen machen.

Am 21. 12. 1010, Dienstag, 9:17 Uhr wird die maximale Verfinsterung zur Wintersonnenwende stattfinden. Wir haben dann eine totale Mondfinsternis zur Hexenweihnacht, Jul.
Um 7:32 Uhr wird der Vollmond in den Kernschatten der Erde treten. Eine knappe Stunde später geht der Mond bereits wieder unter. Aber was macht das schon. Zeit ist relativ.

Der Schütze-Vollmond vereint die Schütze-Sonne mit dem Zwillinge-Mond, was soviel bedeutet, dass die Inspiration und Offenheit des Schützen für das auf den Alltag bezogene Denken des Zwillinge-Mondes eine Erweiterung verspricht. Der Schütze spiritualisiert und ermöglicht es uns, abstrakte Vorstellungen über unseren Lebenssinn wahrzunehmen. Wir können auf Visionssuche gehen und schauen, was der neue Zyklus uns beschert. Wir können unsere Innere Vision erleben.

Irgendwann an diesem Tag werden wir eine Hexenhalbestunde zwischen die 24 Stunden schieben und unsere Meditation notfalls auch mit einer imaginären Kerze einrichten. Schließlich ist dies das letzte volle Jahr, die letzten 365 Tage vor dem Ende des Maya Kalenders, dem Beginn der großen Wandlung! Allein diese Zahlen lassen jedes Hexenherz erglühen:

21.12.2010 und 21.12.2011.

Du musst versteh’n, aus Eins mach Zehn. Die Zwei lass geh’n.
Und die restlichen Zeilen darf ich weglassen!

Die Quersumme von 21.12.2010 ist 9 (“alles wird neu”)am Tag der totalen Mondfinsternis.
Hier findet Ihr noch mehr über das Julfest.

http://dschjotiblog00.blog.de/2009/12/21/julfest-midwinter-rauhnaechte-7618530/

Ich wünsche Euch ein zauberhaftes Julfest mit einer Mondfinsternisbetrachtung zum Fühstück.

In dieser besonderen Hexenweihnacht werden sicher mehr Hexen als sonst geweiht werden, sofern sie sich denn nicht selbst einweihen. 

Julfest – Midwinter – Rauhnächte

Ju(hu)l , heute am 21. Dezember ist Wintersonnenwende und jetzt nimmt das Sonnenlicht wieder zu.
Früher wurde dieser Tag mit Julfeuern und brennenden Räder gefeiert, die ins Tal rollten.Weihnachten (wih heißt heilig) bedeutete einen Zeitraum von 11 Tagen und 12 Nächten, den Rauhnächten, die zwischen dem Sonnenjahr (365Tage) und dem Mondjahr (12mal 29,5 Tage gibt 354) Tage liegen.
In dieser Zeit der Lücke stehen die sonstigen “Gesetze” still, denn es ist ja eine Zwischenzeit, eine Zeit, in der das Tor zur Geister- und geistigen Welt besonders weit auf ist.
In dieser Zwischenzeit, sollten sich die Menschen anstatt zu arbeiten, besinnen und im Kreise ihrer Lieben die Wiederkehr des Lichtes feiern.Sogar demjenigen, der draußen nur seine Wäsche aufhängt, könnte Schlimmstes widerfahren, denn:
Draußen tobt die wilde Jagd Wotans (Odins) mit dem einäugigen achtfüßigen Schlachtross Sleipnir durch die Lüfte zusammen mit den Verstorbenen, auf der Jagd nach einem Eber, begleitet von seinen Raben Mugin und Munin („der Gedanke und die Erinnerung“) und den Wölfen Geri und Freki („der Gierige und der Gefräßige“).

Deshalb feiere man besser daheim mit Julbier, reichlich Kerzen– und Lichterschmuck, Plätzchen, warmen Met und einem Festtagsschmaus und opfere wie unsere Vorfahren Äpfel, Nüsse und Honig.

Während die Natur draußen unter ihrem Schneekleid leblos erscheint, schenkt die große Mutter dem Sonnengott neues Leben. Mit den länger werdenden Tagen erwacht auch die Natur und das Leben wieder um uns herum und wir erkennen, dass jeder Tod nur ein vorübergehender Schlaf ist.

Noch ein paar besinnliche Rauhnächte,

Dschjoti