Tag-Archiv | Yoga

Chandra Namaskar, der Gruss an den Mond

Mondtänzerin

Mit dem Aufgang des Vollmondes kehrt Stille in mich ein und während ich dem Mond meine Finger entgegenstrecke und mich wie ein Baum im Wind nach rechts und nach links neige, schwebe ich bereits in höhere Bewusstseinssphären zu Shiva empor.

Ich fühle wie mein Atem ganz ruhig in mich ein und ausströmt:

Ich grüße den Mond mit diesem uralten Ritual… und spüre wie seine Energien zu mir fließen und mein Denken zum Stillstand kommt.

Meine Füße sind tief verwurzelt mit der Erde und oben trage ich den Himmel auf meinen Händen. Ich ziehe mich zusammen und recke und strecke meine Glieder in alle Richtungen, tanze, bete und spiele mit den Anziehungskräften zwischen Erde und Mond. Die Schwere zieht aus meinem Körper hinaus und ich fühle mich ganz leicht.

Mein drittes Auge öffnet sich und mit der Zeit kann ich meinen Lichtkörper von innen erkennen. Wärmende Strahlen ummanteln mich. Das Licht vibriert und Ammas glitzernde Augen funkeln mich an. Ich lausche der Hymne an Shiva und sehe ihn tanzen, während der Mond aus dem Milchozean heraussteigt:

Die Energie strömte so stark, dass ich mich nach dieser Meditation mit einem Eis kühlen musste. Ich fühlte mich, wie ein aus der Asche gestiegener Phoenix:

Siehe: http://dschjotiblog00.blog.de/2009/10/17/hoelle-himmel-tanzt-bewegungsablauf-daikinitanz-transformieren-hoelle-himmel-daikinipraxis-versuch-7187919/

Adventszeit und Weihnachtsmarkt in Stuttgart

Zuerst bummelte ich über den Hauptbahnhof, weil ich eigentlich zur Neuen Stadtbibliothek wollte. Da es aber schon dunkel war und ich den Weg nicht kannte, wollte ich nicht noch länger am Bretterzaun entlanglaufen um dort hin zu kommen. Davon hatte ich an diesem Tag schon genug gesehen, als ich durch den früheren Park lief.

Also schlenderte ich die Königsstraße entlang und bewunderte die Dekoration in den Schaufenstern. Heutzutage sind die Weihnachtsbäume also nicht mehr grün oder schneebedeckt und weiß, sondern haben alle Farben.

Die Karussells ähnelten dem Rad des Lebens, wie es sich dreht und dreht und…
Es sind auch tatsächlich schon Außerirdische unter uns. Ich bezweifle aber, dass die uns am 21.12.2012 vor dem Weltuntergang retten:

Ich traf z. b. auf einen Schwebenden. Manche behaupten ja, das seien Siddhis, die ihre magischen Kräfte durch Yoga erhalten.

Ein anderer wühlte nicht nur im Papierkorb nach Essbarem, sondern hatte noch einen extra Greifer dabei, mit dem er alte angebissene Brötchen unter der Metallklappe hervorzog.

http://www.myvideo.de/movie/8890278
Stuttgart und Weihnachtsmarkt zur Adventszeit – MyVideo

http://www.myvideo.de/watch/8890278/Stuttgart_und_Weihnachtsmarkt_zur_Adventszeit

Der strahlend hell erleuchtete Weihnachtsmarkt und die von Security Guards gesicherten Geschäfte der Königsstrasse standen im krassen Gegensatz zu dem dunklen Wegen in Richtung S-Bahn beim Hauptbahnhof, auf denen sich die Hunde der Obdachlosen bissen und weit und breit keine Polizei zu sehen war.

Jetzt bin ich fit für Deutschland

So fröhlich kam ich heute aus dem Fitness- Studio heraus. Jetzt bin ich also fit für Deutschland:

Jetzt muss ich nie mehr im langweiligen Gerätekreis trainieren.

Ich machte wieder denselben Test in der Rumpelkammer wie vor 5 Wochen.

Inzwischen hatte ich eine starke Erkältung bekommen. Darüber erfuhr ich, dass Hochleistungssportler auch krank werden und Sport davor gar nicht schützt.

Und ich hatte oh Schreck, sogar zugenommen! Aber das sei nicht schlimm, wurde mir versichert, weil jetzt das leichte Fett abtrainiert sei und dafür schwere Muskelmasse antrainiert wäre. Leider sehe ich davon nichts. Ich kann leider auch noch keine so tolle Sprünge machen, wie die Muskelladies auf den Videos, die ich früher eingestellt hatte.

Aber dafür konnte ich diesmal wie ein Storch auf einem Bein sogar mit geschlossenen Augen solange stehen, bis der Trainer mich aufforderte, jetzt endlich damit aufzuhören. Ich hatte das nämlich beim Nachrichten schauen und gleichzeitigen Bügeln immer fleißig geübt.

Die Koordination auf dem Wackelbrett war einsame Spitze. Ich stürzte auch überhaupt nicht mehr herunter. Jetzt sind also meine Beinmuskeln gut ausgeprägt. Dabei sehen meine Beine genauso aus wie immer. Nur soll ich nicht so mit den Armen fuchteln, hieß es. Aber irgendwie muss ich mich doch in der Luft halten, wenn ich nicht auf die Erde stürzen darf.

Meint Ihr nicht auch, ich sollte es mal lieber mit Paddel-Yoga probieren?

http://web.de/magazine/gesundheit/fitness/16554052-bizarrsten-yoga-praktiken.html

Oder was haltet Ihr von den 8 Formen des Lachyogas? Das könnte ich doch auch gut ohne meinen Rollator praktizieren.

Warf ein hinduistischer Sadhu mein Bild von der Wand?

War es wirklich nur die Wirkung des Feng Shui, das mein Bild von der Wand warf? Sollte ich nun endlich mal meine Freundesecke aufräumen? Warum flog gerade dieses Bild auf den Boden und zerbrach? Warum hing das Bild mit dem Frosch danach schief?

Seit einigen Tagen war Rani, der Frosch aus dem kleinen Tümpel verschwunden. Wahrscheinlich war es ihm zu heiß. Ich wollte ihn suchen, schaute immer mal wieder nach ihm. Heute schwamm er dann ganz traurig in dem blauen Maischefass, das ich als Wasserbehälter verwende und konnte nicht mehr heraus. Er muss sich schon seit Tagen nur noch von den Mückenlarven aus dem Fass ernährt haben, der arme Frosch!

Aber jetzt sitzt er wieder vergnügt in seinem Tümpel und verspeist die extra für ihn gezüchteten afrikanischen Kampfgrillen:

Könnte es sein, dass Rani ein wiedergeborener hinduistischer Sadhu ist und mit übernatürlichen Kräften auf sich aufmerksam gemacht hat?

Schließlich gibt es nicht umsonst die Yogaübung Dardura Siddhi. Dardura heißt Frosch und Siddhi bedeutet übernatürliche Kraft. Das geht dann so ähnlich wie hier, wo man sich vom Boden löst:

http://dschjotiblog00.blog.de/2011/04/12/selber-urlaub-fliegen-stress-flughafen-10992963/

Soviel zu Froschpower.

Tibetan Pulsing

Das tibetische Pulsieren wurde früher schon in den Klöstern Tibets praktiziert, z. B. von dem buddhistischen Meister Naropa, der seine Erleuchtung bekam, als sein Lehrer ihm einen Schlag mit dem Schuh auf den Kopf gab.

Wir klopften uns aber nur vorsichtig ab und sangen Mantren.
Dann schüttelten wir uns aus und schwangen in den Knien, bis wir unsere Energie ins Fließen gebracht hatten.

Nun legten wir uns in eine Reihe quer durch den Raum.
Unsere Füße und Köpfe lagen jeweils aneinander und wir hielten uns mit ausgestreckten Armen an den Händen. Musik begleitete uns in unsere innere Welt.

Tibetan Pulsing

Durch unsere Berührung floss ein energetischer Strom durch uns hindurch. Wir ließen los und waren tief entspannt und glücklich.

Ich nahm während dieser Meditation ein paar einzeln herumsitzende und in sich versunkene tibetische Mönche wahr und erinnere mich wunderschöne tibetische Thangkas, so wie hier betrachtet zu haben:

Einige von uns fühlten ein Pulsieren oder feines Vibrieren und wie Wellen positiver Energie ihren Körper durchströmten.

Ein gemeinsamer Rhythmus entstand sowie ein tiefes Gefühl von Verbundenheit, Einheit und Glückseligkeit.

Die Muster, die die einzelnen Menschen bilden, wenn sie sich mit verschiedenen Körperpunkten verbinden um die Gruppenenergie zu erhöhen, besitzen einen eigenen Zauber:

Diese Heilmethode aus den Klöstern Tibets und Chinas war früher Geheimwissen, nur für Eingeweihte.

Vom Seehund zur Sultansbrücke

Power Yoga ist eine moderne und dynamische und nicht so spirituelle Art des Yoga und wurde von dem Amerikaner Bryan Kest entwickelt. Hier wird auch der Sonnengruß geübt. Wir sollen beim Üben ausgeglichen und zufrieden werden.

http://www.yoga-lounge-hajyoti.de/home/Wissenswertes.html

Als ich, um den Seehund zu üben, meine Hände unter die Fußsohlen legte und dabei ins Kippen geriet, wusste ich gleich, warum das Power Yoga nicht so spirituell ist. Beinahe wäre ich nämlich auf das sich mir näherndes Seehund- Krafttier gefallen. Es verschwand natürlich genauso schnell wieder, wie es gekommen war.

Da meine Chakren nun schon einmal stimuliert waren, übte ich lieber wieder die rückenstärkende Sultansbrücke, die fiel mir irgendwie leichter, zumindest das Hinabgleiten. Dazu hatte ich noch genügend Bauchmuskeln.

http://www.ehow.com/video_12180971_themes-backbending-yoga-sequences.html

Rachel Brice baut die Sultansbrücke hier wunderschön in ihren Tanz ein:

Yoga Nidra, des Yogis Schlaf

Ich höre das typische schnarchende Geräusch, während ich entspannt auf dem Rücken auf meiner Meditationsmatte liege und meine Gurina mir zum x-ten Male auf die Zehen schlägt, weil ich wieder ausgebüxt bin.

Yogis Schlaf

Während unsere Gurina uns anwies, die Geräusche um uns herum zu beobachten, die Aufmerksamkeit in die verschiedenen Körperteile zu schicken, das Atmen bewusst wahrzunehmen und sogar zu zählen(!) hatte ich ja eigentlich Wichtigeres zu tun. Ich kann mich aber nur noch erinnern, dass ich irgendeine dringliche Arbeit zu erledigen hatte…

Aber eigentlich bin ich ja hergekommen, um mit dieser Tiefenentspannung aus dem Tantra Yoga, dem Yoga Nidra, die Spannungen des stressigen Arbeitstages loszuwerden.

Yoga heißt Vereinigung. Die Yogatechniken sollen uns mit dem Atman, dem eigenen Selbst vereinigen.

Yoga Nidra ist ein bewusster Schlaf im Alphazustand. Das Bewusstsein wird so von seinen im Alltag aufgenommenen Mustern befreit. Außerdem wollten wir ja alle durch Yoga Nidra in Kontakt mit der Quelle der Selbsterkenntnis und der Inspiration kommen!

Zuerst hatten wir ein paar körperliche Entspannungsübungen vollzogen. Dann legten wir Yogis ( das sind diejenigen die Yoga machen) uns mit geschlossenen Augen auf den Rücken, die Handflächen nach oben. Während der Meditation durften wir uns nicht bewegen und auch nicht einschlafen. Dabei schlafen Anfänger wie ich immer ein, wenn sie nicht irgendwie daran gehindert werden. Während sich der Körper entspannt, entspannt sich auch das Bewusstsein.

Wir hörten nun bewusst auf die Geräusche der Umgebung.

Nun mussten wir uns eine zu uns passende Affirmation (Sankalpa) in Gedanken vorstellen, z. B.:

Meine Spiritualität ist groß, meine Gesundheit ist optimal, täglich kann ich mich besser konzentrieren, ich kann dies oder das immer besser….

dieses Sankalpa wird im Moment der Entspannung ins Unterbewusste gelegt, damit es die inneren geistigen Kräfte stärkt und aufblühen lässt.

Dann nahmen wir unseren Atem wieder in den einzelnen Körperteilen wahr.

Wir nahmen Gefühle im Wechsel wahr, z. b. lustig und traurig, leicht und schwer, heiß und kalt….

So verbinden sich die beiden Gehirnhälften miteinander.

Wir mussten die von Gurina angegebenen Körperteile visualisieren, zuerst rechts, dann links, damit sie mit Energie aufgeladen wurden. Ob sie wohl auch keines vergaß?

Dann lenkte sie unsere Aufmerksamkeit zuerst auf die Berührung unseres Rückens mit dem Boden, sodann auf unsere Vorderseite.

Nun visualisierten wir Landschaften, Symbole, Formen …
Hier wäre ich am liebsten für immer geblieben, wenn nicht dieser blöde Schnarchton meine Gurina dazu gebracht hätte, mir wieder auf die Zehen zu schlagen!

Die Meditation beendeten wir, indem wir uns unser anfänglich gewähltes Sankalpa (Vorsätze) noch einmal intensiv vorstellten.

Dann atmeten wir mit dem Bauch, und zählten: einatmen 28, ausatmen 27, einatmen 26 …

Bis wir bei 1 ankamen und wieder unseren Körpers bewusst fühlten. Wir spürten den Kontakt mit der Kleidung und dem Boden.

Dann bewegten wir wieder unsere Zehen und Fingerspitzen, Beine und Arme und kamen langsam in die Realität zurück. Ich fühlte mich so frisch wie nach einem Urlaub.