Tag-Archiv | Zauber

Hühnergötter

Endlich habe ich meine Hühnergötter wieder ausgegraben, die ich einst aus Oleron mitgebracht habe.

Hühnergötter 2

Mein neuer Hahn hatte mich daran erinnert.

Ein Hühnergott hat den Körper eines Steines, in den ein Loch gewachsen ist.

Diese Lochsteine heißen auch „Trutensteine“ oder „Schratensteine“ , weil sie den bösen Zauber der Druden und Schrate verhindern.

Die Krimtataren wussten bereits, dass so ein Gott mit einem Faden an die Hühnerstange gehängt, die Hühner fruchtbarer macht, so dass sie mehr Eier legen. Seitdem ich das so mache, befinden sich auch viel mehr Eier in meinem Kühlschrank.

Hühnergötter 1

Auch die bösen Geister können so ihren Schadenszauber nicht in ihrer Nähe verbreiten. Kikimora ist so ein weiblicher slawischer Poltergeist.

In Deutschland könnt ihr die Hühnergötter auch an der Ost- sowie Nordseeküste finden.

Im Zauber- Reich der Zuckerfee

In ihren Regalen und Vitrinen stehen Schuhe, Figürchen, Kinderspielzeug und jede Menge Blumen und alles besteht aus Zucker.

Für jeden gab es etwas aus Zucker Gezaubertes, sogar für Vegetarier oder Moslems ohne Gelatine oder mit ganz wenig Zucker.

Rosen

Hier findet ihr einige Rezepte für Zuckermasse:

http://kunstamkuchen.de/rezepte-tipps/

Kühl ist es im Reich der Zuckerfee. Sogar ihre Hände müssen kühl sein, damit der Zuckerteig nicht daran hängen bleibt, wenn sie ihn kunstvoll knetet. Nur ihr Herzchakra blieb warm, während sie liebevoll die Farben aufmalte.

Mit Hilfe ihrer Zauberutensilien rief sie die Elemente: Erde, Wasser, Feuer, Wind

Armaiti, Armaiti Atar Vayu
Ahura Mazda Ahura Mazda

So nbegann sie damit, uns in ihre Geheimnisse einzuweihen, die sie sich durch gründliche Studien erworben hatte.

Mit ihrem Zauberstab und Schablonen formte sie die filigransten Blättchen und Blüten. Mit der Mikrowelle und einer Rotlichtlampe erhitzte sie die Zuckermasse, damit sie sich teigförmig modellieren ließ. Mit einem Blasebalg hauchte sie ihren Odem in den Bauch eines Schwanes.

Überall im Raum schwirrten Elfen und Feen umher und naschten von den Zuckerblumen, hüpften von einer verzierten Torte zur anderen. Der ganze Raum war beseelt von den Naturgeistern, die die Zuckerfiguren lebendig werden ließen:

Der Blumenschmuck für die Torten war ebenfalls essbar. Ich hoffte sehr, dass niemand den Rettungswagen holte, als ich genüßlich die Fliegenpilze verspeiste. Sie waren übrigens sehr lecker…

Der verzauberte Weihnachtsmarkt von Göppingen

Dem der reinen Herzens ist, wird sich in der Heiligen Nacht der wundersame Weihnachtswald zeigen, heißt es.

Am Tag vor Weihnachten hatte ich immer noch einige Dinge zu erledigen und so suchte ich einen Weihnachtsmarkt, der noch geöffnet war. So kam ich nach Göppingen und freute mich über die schön dekorierte Stadt und dass man dort noch bis zum 29. Dezember gebrannte Mandeln, Socken und Weihnachtssterne bekommt.

Es lag zwar kein Schnee aber frühlingshafte Temperaturen und Sonnenschein trugen zum Zauber dieser Waldweihnacht bei:


Als es dunkel wurde und ich in die helle Nacht hinausschaute, legte sich bereits ein Teil des Zaubers der Heiligen Nacht über die Welt und Friede zog ein in mein Herz.

Überall glitzert und wispert es wie im Weihnachtswald.

Als ich nach Hause kam, grünte und blühte es, die Erdbeeren in meinem Garten begannen zu reifen. Helle Glocken klangen aus meinem Gartenteich. Alles glänzte und funkelte darin. Die Bäume erstrahlten in einem milden Licht viele kleine Sternlein blinkten von überall her.

Ich fühle mich glücklich und hörte den Klang der Weihnachtslieder von überall her…

Wintersonnenwende auf dem Weihnachtsmarkt in Esslingen

Zur Wintersonnenwende, also zur Zeit des kürzesten Tages und der längste Nacht wollte ich endlich auf den Weihnachtsmarkt nach Esslingen um nach getaner Arbeit meine Seele wieder zum Leuchten zu bringen.

Shisha- Mann im Advent

Obwohl die Esslinger die Köstlichkeiten auf dem Weihnachtsmarkt offensichtlich ganz alleine verspeisen wollen, habe ich es doch noch dort hin geschafft.

Das Ordnungsamt kontrolliert nämlich in der Vorweihnachtszeit in der Innenstadt von Esslingen besonders und lässt bei Verstößen rigoros abschleppen. Deshalb parkten wir wieder JWD ( janz weit draußa )und wanderten in die Innenstadt.

Das Einparken war mm- Arbeit und wieder raus zu kommen war bereits Micrometer Arbeit, weil der Vordermann weggefahren war und der nächste sich unnötigerweise noch näher heran gequetscht hatte.

Aber die Anstrengung hatte sich gelohnt, weil alles wunderschön geschmückt war und im Dunklen alles umso geheimnisvoller wirkte, besonders auf dem Mittelaltermarkt war die Atmosphäre einmalig .

Nur die Weihnachtsmusik habe ich vermisst. Es spielten zwar einzelne Kinder alleine auf einem Instrument, aber bei dem Lärm der vielen Menschen die sich an Glühwein, Met und Punsch berauschten, ging es leider unter.

Viele übten sich im Bogenschießen und Axtwerfen, dass ich mich fragte, gegen wen sie sich wohl zu verteidigen lernen müssen.

Aber bestimmt kommt bald eine riesige Hungersnot, weil sich so viele Leute um die Stände mit den schwäbischen Gerichten drängelten und eifrig ihre Bäuche füllten. Was nicht hineinpasste, wurde mit auf dem Weihnachtsmarkt herumgeschleppt.

Interessant waren auch die Stände mit den alten Handwerkskünste wie Korbflechten, Filzen, Besenbinder,Schmiede und viele mehr.

Wir genossen jedenfalls den Zauber des Esslinger Weihnachtsmarktes sehr:

Übrigens, der Shishamann darf nur noch bis zum Heiligen Abend im Adventskranz schlafen.Und gequalmt wird nur auf dem Balkon!

Spiegelberg und Juxturm

Als wir in den Schwäbisch- Fränkischen Weinbergen wanderten, ließen wir uns vom Hochsommer verzaubern und so waren wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort, so dass uns am Spiegelbergturm uns eine nette Dame das Eingangstor öffnete.

Normalerweise muss man ja erst in den Ort hinunterlaufen und sich dort den Schlüssel holen. So konnten wir also jetzt die Holzstiegen emporsteigen. Im Turm hatten sich ein paar Vögel ein Nest gebaut.

Oben öffneten wir die nach innen zu öffnenden Fensterläden und schauten vom Juxkopfturm weit hinaus über die Löwensteiner Berge und den Schwäbisch-Fränkischen Wald. In der Ferne sahen wir sogar den Fernsehturm und die Teck.

Unten angekommen machten wir noch einen kleinen Rundgang durch den Wald und nach Jux und Spiegelberg und genossen so den Hochsommer.

http://www.myvideo.de/movie/9202249
Spiegelberg und Juxkopfturm – MyVideo

http://www.myvideo.de/watch/9202249/Spiegelberg_und_Juxkopfturm

In einem Stollen in der Nähe von Jux, einem Ortsteil von Spiegelberg, wurden einst Schleifsteine abgebaut. In Jux wurden in einer Glashütte zunächst Trinkgläser hergestellt und später Spiegel geschliffen.

Schäferhauser See bei Wendlingen

Als ich am Sonntag so vor mich hin meditierend von der Lauter entlang des Neckars zum Schäferhauser See lief, hörte ich in der Ferne einen Engelschor.

Entzückt lauschte ich den lieblichen Klängen und dann öffnete sich das Tor zu einer zauberhaften beseelten Welt, die mich an die Zeiten der Kelten erinnerten.

Zuweilen nahm ich noch den großen Spielplatz und anderes Vertrautes aus unserer Zivilisation wahr, aber dann ging ich ganz auf in dem Zauberreich der Wasser- und Baumgeister:

(Hier ist das Video mit eingebettet):

http://dschjoti.blogger.de/stories/2301232/

Als die Chöre langsam verklangen, blickte ich mit einem Wimpernschlag wieder der Realität ins Auge…

Zauber der Märchen

Ich rief mit hoher Stimme und mit tiefer Stimme, ich rief laut und ich rief leise, aber es geschah nichts.

Leider funktionierte die Technik im Märchengarten nicht, wenn ich auf die Knöpfe drückte oder rief, was auf den Schildern stand.

Auch beim Spieglein an der Wand, erkannte ich nur mich selbst. Dabei hatte ich bei meinen Vorgängern noch gesehen, dass das Licht anging und eine wundersame Stimme säuselte…
So spazierte ich durch den Märchengarten, verzauberte und ließ mich verzaubern und dachte:

dass Märchen ursprünglich nicht Kindern, sondern Erwachsenen erzählt wurden. Werte wurden vermittelt und die Zuhörer gelangten bei den Erzählungen voller Poesie und Ästhetik unweigerlich in ihre eigene Innenwelt.
Sie erlebten Urkräfte und Archetypen und lernten, wie die Kraft der Liebe alles überwinden kann. Die Seelen der Menschen konnten sich entwickeln.
So wie die Kampfkünste als Tänze oder Akrobatik getarnt, überlebten, so wurden die Märchen in den Kinderzimmern der Gelehrten und der „aufgeklärten Menschen“ geträumt.

In den Symbolen der Märchen finden wir Hinweise auf Verborgenes und Heiliges aus alter Zeit. In den Märchen gibt es kaum etwas, das unmöglich ist. Je mehr Fantasie wir haben, desto farbiger und reichhaltiger werden sie und unsere Seele findet Nahrung.

Alte Erinnerungen werden geweckt und die Magie wirkt sogar in unseren Alltag. Wir lernen mit dem Herzen zu sehen und können auch feinere Wesenheiten wahrnehmen. Wir können unsere innere Stimme wieder hören und das Göttliche wieder spüren. Wir können Gott anrufen, wenn wir alleine nicht mehr weiter wissen.
Mit Hilfe der Märchen können Ängste aufgedeckt und erlöst werden.

Sie lehren uns auf die Dinge zwischen den Zeilen zu achten. Sie warnen uns vor Hexen und Zauberern im Alltag, die uns fesseln und zu Stein verwandeln wollen um uns unsere Lebenskräfte zu rauben. Sie zeigen uns aber auch eigenen Beschränkungen und Begierden.

Im Märchen gehören Gut und Böse genauso zusammen wie hell und dunkel. Um das Gute zu finden, muss zuerst das Böse erfahren werden. Wenn ihr dem Teufel durch die Augen hindurch in die Seele schaut, schmilzt seine Bosheit und ihr erblickt einen Engel.

Die Liebe ist das Allheilmittel um den rechten Weg zum Glück zu finden.

Wenn Ihr Euch traut, in den Brunnen zu springen, heißt es, könnt Ihr in die Tiefen Eurer Seele hinab tauchen und euch erlösen.

Hat deshalb der Satan in der Wüste von Jesus verlangt zu springen? Dann ist Jesus also doch gesprungen und so durch seine Leiden zum Christus, der die Welt errettet hat, geworden…

hier ist das Video wieder mit drin: http://dschjoti.blogger.de/stories/2298755/

Der Zauber des Waldes

Ich lief wieder in den Wald um den Zaubergesängen der Waldgeister zu lauschen und das zu schauen, was jenseits unseres Horizontes.

So drang ich ein in den dichten Urwald der Gefühle und bekam andere Ansichten.

Ich begegnete merkwürdigen Fabelwesen, die mir dennoch sehr vertraut waren. Kobolde, die Kinder des Chaos versteckten sich überall. Dryaden, Baumnymphen schwebten verträumt durch die Äste der riesigen Bäume. Feen verschiedenster Größe belebten den lichtdurchfluteten Teil des Waldes.

blue moon meditation

Aber auch Harpyien, die Vögel mit den Frauenköpfen lauerten im Gebüsch. Aber ich glaube, die erschrecken nur Männer…

Aus den gluckernden und gurgelnden Bächen stieg eine einschläfernde Melodie auf und geheimnisvolle Stimmen ertönten. Irgendwann hörte ich nur noch das rhythmische Getrappel der Hufe der Einhörner, deren Zauberkräfte die Legenden durchdringen.

Als ich begann Teil ihres Zaubers zu werden und ihnen entgegenlief, traf ich auf ein paar seltsame gehörnte Wesen. Sie waren ganz zutraulich, aber irgendwann bekam ich es doch mit der Angst und rannte weg. Eines dieser gehörnten Tiere rannte noch hinter mir her, um mich zurückzuholen, aber als es merkte, dass ich mich vor ihm fürchtete, blieb es stehen und schaute mir ganz verwundert nach.

Zaubergesänge

Meine geistigen Augen bewegen sich in alle Richtungen und Dimensionen…

Ich erspüre das Energiefeld, das mich umgibt und lasse meine verbrauchte Energie abfließen in Mutter Erde, die sie transformiert und mir gereinigt wieder zurückgibt.

Ich öffne meine Chakren, damit sich diese Energie in meinem Körper verbreiten kann.
Feine Lichtenergie strömt in mich hinein.
Ich bin über mein Hara mit Himmel und Erde verbunden und nehme meine Herzensenergie wahr. So bin ich verbunden mit allem Lebendigen. Ich spüre dies umso mehr, weil ich meine Hände zum Himmel ausstrecke.

Mit meinen himmlischen Helfern gehe ich vertrauensvoll meine weiteren Schritte in meinem Leben.

Wir treffen uns im Kreis, halten uns an den Händen und indem wir einen Schritt nach rechts gehen und mit dem linken Fuß nachziehen, intonieren wir unsere Mantren:

Das Auftreten meiner Füße verbindet sich mit meiner Stimme und ich fühle wie mein Herz im Rhythmus schlägt. Dazwischen höre ich meine innere Stimme flüstern…

Nach dem vielfachen wiederholen der Silben verlieren sie ihre Bedeutung und mein Bewusstsein verändert sich so, dass ich Verborgenes wahrnehme, wie die innewohnenden feinstofflichen Schwingungen der Mantren:

Was macht Ihr am Muttertag?

Manche verwandeln sich sogar in ein Mutti:

http://www.brigitte.de/liebe/familie/das-mutti-568027/

Bei dem blöden Wetter war nicht viel los mit spazieren gehen.
Deshalb habe ich heute mal wieder meinen Garten verzaubert:

Übrigens, warum ist Muttertag eigentlich an einem Sonntag und nicht an einem Werktag?
Vatertag ist ist immer an einem Donnerstag…