Wer ist der Heilige Geist?

Als ich um Hilfe bat, weil Youtube meine von mir gesungenen Weihnachtslieder für Drittanbieter reserviert hatte und einige Engel sich immer beschweren, dass sie nicht aufgenommen werden wollen, weil sie dann beim Singen aus ihren Wolken fallen, habe ich eine Kartenorakel befragt und diese Karte gezogen:

Engel,weiß

„Stelle Kontakt mit der göttlichen Energie des Heiligen Geistes her, indem du dich auf den Frieden in der Tiefe deines Herzens ausrichtest. So sanft und rein wie eine Taube heilt der Heilige Geist die Situation auf eine harmonische, alle beglückende Weise.“

Nun musste ich also nur noch den Heiligen Geist finden. Also begann ich ihn in der Heiligen Schrift zu suchen. Nach der Apostelgeschichte 2,38 erhielt ich ihn schon einmal bei der Taufe, aber daran erinnere ich mich leider nicht mehr. Irgendwie ist er mir aber abhanden gekommen. Um wirksam zu werden, muss er aber noch erweckt werden, schrieb Paulus (2. Timotheus 1,6).

Aber der Heilige Geist nicht das ist, für das die meisten ihn halten.
Einigkeit herrscht jedoch darüber, dass der Heilige Geist eine Person ist, der viele Engel für sich singen lässt:

Auf diesem Video hört ihr die Musik von Koskator. Ob er wohl der Der Heilige Geist ist?

48 Kommentare zu “Wer ist der Heilige Geist?

  1. Die ewige Dreieinigkeit ….

    Sei dir stets der großen Gnade bewußt, in der du stehst, und bleibe allzeit willig, die dir gesetzte Arbeit auszuführen, und der Herr wird dich segnen. So nimm heut eine Kundgabe entgegen, die dir in Kürze verständlich machen soll die ewige Dreieinigkeit. Es ist dies ein Problem, das euch Menschen zu schaffen macht, und doch so überaus leicht verständlich, denn nur die Gottheit ist alles in einer Person. Sie vereinigt in Sich die Weisheit, die Liebe und die Macht des Willens. Wenn von einer Dreieinigkeit gesprochen wird, so ist dies immer nur der Inbegriff von der Liebe als Vater, der Weisheit als Sohn und des Willens als heiliger Geist. Denn die Liebe des Vaters ließ alles erstehen, was ist …. die Weisheit Gottes als Folge stellte dann alles Geschaffene auf seinen rechten Platz und wies ihm die Bestimmungen zu …. und der Geist des Willens belebt das Ganze und sichert ihm das Bestehen …. Nur so, daß alles in der einen ewig-unvergänglichen Gottheit vereinigt ist, weil Gott von Ewigkeit her der Inbegriff aller Liebe, Weisheit und Macht ist, ist die verständlichste Lösung des Problems zu finden, woraus aber sich die Menschen oft eine falsche Ansicht bildeten und dadurch die irrige Erklärung der drei Gottheiten gaben. Das lebendige Verhältnis des Kindes zum Vater läßt die rechte Erklärung am leichtesten finden, daß Gott doch alles in allem ist und daß keinerlei Trennung möglich ist …. daß somit sich in Gott auch alles vereinigen muß. Die Menschen mit ihrem unzulänglichen Fassungsvermögen suchten der ewigen Gottheit gleichfalls menschliche Grenzen zu setzen und schufen sich im Geist eine Gestalt, die ihnen das Ewig-Göttliche verkörpern sollte, und dies nach ihrem Ermessen und ihren Begriffen. Jede Personifizierung Gottes ist falscher Begriff …. denn ein Wesen, in Dem Sich alles vereint und Das in Seiner Licht und Kraftfülle unvorstellbar ist, kann nicht in einer Person zum Ausdruck gebracht werden. Doch um den Menschen den Vorstellungsbegriff zu ermöglichen, verkörperte Sich diese ewige Gottheit in einem Menschen, so daß diesen nun wohl das Äußere vorstellbar ist, was nun als Sohn Gottes der Menschheit begreiflich wurde. In diesem Sohn Gottes vereinigte sich die Liebe und Weisheit, der Wille und die Allmacht gleichfalls, und es ward wiederum nichts voneinander getrennt. Es ist durch den Tod Jesu am Kreuze die Macht des Todes gebrochen worden …. d.h., es wurde nun den Menschen möglich, durch ihren Willen das Böse zu besiegen …. Der Wille ward gleichzeitig Kraft, und so ging dem willigen Erdenmenschen von nun an auch die Kraft zu aus Gott, seinen Willen in die Tat umzusetzen und sich so zu erlösen. Diese Kraft des hl. Geistes ist wiederum eine Ausstrahlung der alles in Sich bergenden Gottheit, doch nimmermehr eine Person in sich …. Das verstandesmäßige Ergründen-Wollen eines solchen Problems würde nur zu immer größerem Irrtum führen, denn ihr Menschen habt euch etwas aufgebaut, das eben allzu menschlich ist und der Wahrheit nicht entfernt nahekommt, wenn ihr euch die Gottheit in dreifacher Form vorzustellen versucht …. Amen

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  2. Du liebes bisschen!!!!! Ich bin eher das Gegenteil des heiligen Geistes!!!

    Das ist ja cool (und ist ja Dein Blog usw.) – aber ich finde, das klingt furchtbar und wie aus der Dose; von dem Teil habe ich auch noch das „Ursprungs“-mp3-Exemplar – ich schick Dir das…

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  3. Der Heilige Geist muss wahrlich mit Dir sein, dass du meinen Eintrag so schnell gefunden und kommentiert hast. Ich danke Dir ganz herzlich für den ausführlichen und interessanten Kommentar.
    Namaste Dschjoti

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  4. Eine Trimurti ist im Hinduismus die Einheit der drei Aspekte von Gott in seinen Formen als Schöpfer Brahma, als Erhalter Vishnu und Zerstörer Shiva. Diese Dreiheit in der Einheit repräsentiert das formlose Brahman und drückt die schöpfenden, erhaltenden und zerstörenden Aspekte des höchsten Seienden aus, die sich gegenseitig bedingen und ergänzen. Shakti – Verehrer, die Anhänger der weiblich dargestellten Form Gottes, kennen auch eine weibliche Trimurti mit Saraswati der Schöpferin, Lakshmi der Erhaltenden und Kali der Zerstörerin.

    Sowohl das Judentum wie der Islam lehnen die Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit/Trinität … als unvereinbar ab.

    Sie widerspricht dem jüdischen Zentralgedanken Schma Jisrael eines ein-igen Gottes in so elementarer Form, dass auch jede Annäherung nicht möglich ist.

    Die klassische islamische Theologie (Ilm al-Kalam) versteht die christliche Trinitätslehre als unvereinbar mit der Einheit Gottes (Tauhīd)

    Die Lehre des ADVAITA-VEDANTA geht davon aus, dass NICHT zwischen Schöpfung, Schöpfer und Geschöpfen unterschieden wird. Es gibt im Advaita nur das Eine, das sich in unendlich vielen verschiedenen Formen manifestiert. Somit sind letztendlich die Wahrnehmung, der Wahrnehmende und das wahrgenommene Objekt ein in seiner Essenz unteilbares Ganzes.

    Der sog. „Heilige Geist“ hat sich laut Christlicher Lehre im Pfingstwunder manifestiert und gerade dort wurde die Einheit durch die Fähigkeit, alle Sprachen zu verstehen, verdeutlicht. Dieser „Geist“ ist es also, was alle Wesen miteinander verbindet, eint.

    Es geht also auch um die Einheit von Körper, Seele und Geist – alles lediglich Aspekte Gottes.

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  5. … das ist wieder so ’n (Bachelor-)Thema – schon wieder verschwimmende Grenzen… (das sage ich nicht, weil ich jetzt auch ’n alter Sack zu werden anhebe, sondern weil sich das allenthalben zeigt… allenthalben ist ein schönes altmodisches Wort… passt schon…)

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  6. … interessant, wie Leute von ganz unterschiedlichen theoretischen Ausgangspunkten zu ganz ähnlichen Schlußfolgerungen kommen – so weit der Klugschiss vom Fossil (ich kann, wenn ich mir Mühe gebem ein richtig nettes Mädchen sein)…

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