Ostern und das astrale Geheimnis des Mysteriums von Golgatha

In der vorchristlichen Zeit wurden Mysterienschüler eingeweiht. Sie wussten vom Wirken der geistigen Wesen, die von den Gestirnen aus das Geschick der Menschen und der Erde beeinflussen. Ihnen war bekannt, dass die Menschen und die Erde mit dem Kosmos in einer geistigen Beziehung stehen. Sie nahmen den großen Sonnengeist wahr.

Manche Menschen hatten lebendigere Gedanken, die mehr bildhaft waren, als die heutigen Menschen und so konnten sie Christus entsprechend empfangen. Zwar sind die modernen Menschen freier, dafür sind sie aber dem Materialismus so verhaftet, dass sie nicht einmal mehr menschlich zusammenleben können. Sie wissen auch nichts mehr von der Zeit vor ihrer Geburt. Ihnen ist das Bewusstsein verlorengegangen, dass es eine andere Welt gibt, aus der sowohl sie als auch Christus herabkamen.

Christus drang mit seinem Astralleib beim Mysterium von Golgatha in den physischen Leib von Jesus und wurde so selbst Mensch, mit einem menschlichen Schicksal, mit dem er durch Geburt und Tod gehen konnte und mit seiner menschlichen Seele den Tod besiegen konnte. So empfanden es die Menschen ganz tief in ihrem Gemüt und bei Eingeweihten galt dies als der eigentliche religiöse Impuls, die Menschwerdung Gottes, weil Götter eben nicht sterben können.

Leider wurde die Menschheit durch das Ausbilden des abstrakten (toten) Denkens immer unfähiger den Inhalt des Mysteriums von Golgatha zu verstehen. Auch das alte Hellsehen verblasste. So ging das Bewusstsein verloren, dass Christus etwas mit der Sonne zu tun hat und dass er auf die Erde herabkam um mit der Menschheit zusammen ein gemeinsames Schicksal auf Golgatha durchzumachen und ihnen zu zeigen, dass es ein Leben vor der Geburt und nach dem Tod gibt.

Zuletzt blieb den Theologen nur noch Jesus von Nazareth. Sie konnten sich nicht mehr vorstellen, dass Christus im Jesus lebte oder gar in uns Menschen.
Auch von den Inhalten der Evangelien verstand man immer weniger.
«Ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Erdenzeiten.» steht in den Evangelien. Er bleibt also als Geistwesen bei uns und wir können ihn im Geiste finden! Die geistige Welt offenbart uns die Christusoffenbarung: Christus ist bei uns. Wir können Gott in uns selbst finden, wenn wir uns mit seiner Kraft verbinden. Ebenso ist es mit der Erde, ihr Geist lebt weiter, selbst wenn sie zerfällt.

Eine Prophezeiung zur Zeit des Mysteriums von Golgatha war, dass eine neue Zeit kommt, in der der Mensch aus eigener Kraft das tote abstrakte Denken wieder beleben kann. Die Naturwissenschaft hilft hier aber lt. Steiner nicht weiter. Wir müssen unsere Gedanken spiritualisieren. Tote abstrakte Gedanken müssen lebendig werden. In der heutigen Zeit hingegen führen naturwissenschaftliche Erkenntnisse vermehrt zu einer Ganzheitstheorie bezüglich Geist und Materie.

Das Ich-Bewusstsein haben wir durch das abstrakte Denken bekommen. Nun muss es aber innerlich durchglüht und durchgeistigt werden, indem wir sagen:«Nicht ich, sondern der Christus in mir.» Die ganze Erde ist Christus Leib. Sein Ich ist das höhere Ich aller Menschen. Durch seinen Tod als Jesus werden alle Erdenwesen initiiert.

Nach dem Mysterium von Golgatha, das die Zeit und die Ewigkeit verändert, wird die Erde aus dem geistigen Kosmos heraus befruchtet und es findet ein Weiterleben der Menschheit auf der Erde unter ganz neuen Verhältnissen statt. So gewinnt unser Leben an Hoffnung und Zuversicht.

nach Rudolf Steiner:
http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=4192:anthroposophie-der-weg-zu-einem-vertieften-verstaendnis-des-ostermysteriums-prag-29-april-1923&catid=285:ga-224-die-menschliche-seele-in-ihrem-zusammen&Itemid=4

WA HABIBI (Oh my Love)

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